Der Traum eines eigenen Schwimmbads zu Hause. Für manch einen Menschen ist dieser Wunsch bereits in Erfüllung gegangen. Neben viel Spaß und Erholung bringt ein Pool im Garten allerdings auch eine Menge Aufwand mit, damit Wasser und Anlage sauber und rein bleiben. Am besten kann dies mit einer funktionellen Poolabdeckung gewährleistet werden, die neben den offensichtlichsten Schutzmechanismen noch viele weitere Vorteile mitbringt.

Vorteile der Poolabdeckung im Überblick
In erster Linie soll die Poolabdeckung natürlich das Wasser vor Verunreinigung schützen. Wer eine Poolabdeckung installiert, der gewährleistet, dass weder Laub, Insekten noch anderer Unrat ins Wasser gelangen und hat somit den ersten Schritt getan, um verunreinigtes Wasser zu vermeiden und einen angemessenen Hygienestand zu garantieren. Doch die Abdeckung für das Gartenschwimmbad hat noch weitere positive Aspekte:

  • Schutzfunktion: Eine Poolabdeckung verhindert, dass Personen ungewollt ins Wasser fallen können. Gerade wer kleine Kinder im Haus hat, die sich alleine im Garten aufhalten, sollte auf diesen essentiellen Schutzmechanismus nicht verzichten.
  • Energieeinsparung: Mit einer flächendeckenden Poolabdeckung ist es möglich, Energie zu sparen. Durch die Abdeckung verflüchtigt sich Wärme, die das Wasser tagsüber gespeichert hat, weniger schnell in der kälteren Nacht.

Welche Abdeckungsvarianten gibt es?
Im Grunde lassen sich zwei verschiedene Varianten der Poolabdeckung unterscheiden: Oberflur- sowie Unterflurabdeckungen. Die erstere Variante wird vor allem dann genutzt, wenn die Installation nach dem Bau des Pools erfolgen soll. Sie ist von außen sichtbar und deckt den Pool oberhalb des Poolrands komplett ab.

Wesentlich beliebter sind allerdings Unterflurkonstruktionen. Diese lassen sich allerdings nur montieren, wenn der Swimmingpool noch nicht fertig gebaut wurde. Für sie muss sich also bereits in der Planungsphase entschieden werden. Sie bieten den visuellen Vorteil, von außen kaum sichtbar zu sein, da sie unterhalb des Poolrands verschwinden.

Aus funktioneller Sicht unterscheiden sich beide Varianten aber kaum voneinander. Beide Abdeckungsmöglichkeiten bringen dieselben Vorteile mit, bloß dass eine Unterflurkonstruktion optisch komfortabler anmutet.

Folie und Extras
Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der richtigen Poolabdeckung ist die Folie. Sie bestimmt letztendlich, wie hoch der Schutz des Wassers ausfällt. Wichtigster Aspekt ist dabei die Dicke der Folie. Zu dünne Schichten reißen schnell – vor allem in den Wintermonaten – und bieten auch keinen Schutz vor hereinfallenden Personen.

Begehbare Poolabdeckungen gibt es ebenfalls, sind aber auch die kostspieligste Variante. Sie können aus Holz oder Aluminium gefertigt sein und bieten sozusagen einen Pool-Rundumschutz.

Neben Folie und Abdeckung gibt es einige Extras, über die nachgedacht werden kann. Allem voran ist hier die Thermofunktion zu nennen. Manche Poolabdeckungen besitzen eine Solarfunktion, die Sonnenenergie aufnimmt und an das Wasser abgibt. Die etwas preisgünstigere Variante kommt ohne Solartechnik aus. Hier schützt die Folie einfach nur vor Wärmeverlust, meist durch luftgefüllte Planen.

Besonders komfortabel sind übrigens elektrische Poolabdeckungen, die sich auf Knopfdruck automatisch ausfahren. Doch auch manuelle Varianten sind noch erhältlich, bei denen der Aufwand beim Ausfahren etwas höher ist, die dafür aber umso günstiger in der Anschaffung sind. Erstere müssen aufgrund der erhöhten Gefahr allerdings auf Grundlage spezieller DIN-Normen installiert werden.

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