3048480406_2f10d4109e_z (1)Im Sommer, wenn die Sonne tagtäglich scheint und die natürliche Wärmeenergie genutzt werden kann, um kaltes Wasser aufzuheizen, stellt sich ein jeder gerne einen eigenen Swimmingpool in den Garten. In diesem Fall dient das nasse Blau aber eher der Abkühlung. Doch der Sommer straft jedem noch so positiv Gesinnten immer häufiger Lügen, denn oftmals lässt einen die Temperatur im Stich. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie das Poolwasser dennoch auf Temperatur kommt. Eine kostengünstige Lösung ist die Wärmepumpe.

Wärmepumpen für den Pool – effizient und sparsam
Bisher war es eher üblich, den Pool in den nicht ganz so warmen Tagen mit einer klassischen Elektroheizung zu erwärmen. Dies funktioniert auch einwandfrei. Zudem ist dieses Heizsystem relativ günstig in der Anschaffung und sogar preisgünstiger als die meisten Wärmepumpen.

Warum sollten sich Poolbesitzer also für eine Wärmepumpe entscheiden? In diesem Fall gibt es gleich drei immense Vorteile zu nennen:

– Wärmepumpen sind zwar teurer im Kauf, liegen im Betrieb aber im unteren Preissegment. Aufgrund der sehr geringen Betriebskosten rechnet sich die Anschaffung einer Wärmepumpe für die meisten Menschen, die ihren Pool nur einige Tage im Jahr nutzen. Eine Elektroheizung verbraucht im Durchschnitt fünfmal so viel Energie wie eine Wärmepumpe bei gleicher Heizleistung.

– Auch bei geringen Temperaturen kann die Wärmepumpe zum Einsatz kommen. Die Heizsysteme bedienen sich der Thermodynamik und nutzen die in der Luft enthaltene Energie zur Wärmeproduktion. Dies funktioniert bei modernen Wärmepumpen bereits ab einer Außentemperatur von 5 Grad Celsius, sodass der Pool auch im Frühjahr oder sogar Herbst erwärmt werden kann.

– Eine aufwendige Installation oder Pflege entfällt bei der Wärmepumpe. Die leichte Bedienung und Unabhängigkeit von der Sonneneinstrahlung machen dieses System prädestiniert für Privatanwender.

Darauf ist beim Kauf einer Wärmepumpe zu achten
Wer von der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Wärmepumpe überzeugt ist, der sollte sich bei vertrauenswürdigen Händlern nach qualitativ hochwertigen Modellen erkundigen. Immerhin gehören diese Heizsysteme zu den kostenintensivsten Beheizungsmöglichkeiten, weswegen Qualität und Funktionalität umso wichtiger sind.

Dabei ist es relevant, auf die richtige Leistungsfähigkeit zu achten. Je nach Größe des Pools muss auch das Leistungsvermögen der Wärmepumpe verändert werden. Diese wird in Kilowatt angegeben. Die Leistung reicht von 8-10 kW für eher kleinere Pools bis zu Hochleistungsmodellen mit mehr als 20 kW, die dann sogar Anlagen beheizen, die mehr als 80 Kubikmeter Wasser fassen können.

Auch in Sachen Verarbeitung sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Hochwertige Wärmepumpen besitzen einen aus Titan gefertigten Kondensator. Zudem sollte jede Wärmepumpe einen Enteisungsschutz mitbringen und über eine Abtauautomatik verfügen, falls das Gerät auch in der kalten Jahreszeit zum Einsatz kommen soll. Geräte, die mit dem „european quality label for heat pumps“ ausgestattet sind, verfügen über sämtliche Qualitätskriterien, die bei der Wärmepumpe vorausgesetzt werden sollten.

Bild: Niklas Morberg, flickr.com

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Poolpumpen, warm und entspannt ins blaue Nass, 5.0 out of 10 based on 3 ratings